Farewell

Schon Anfang des Jahres plagten mich Zweifel, wie es mit diesem Blog weiter gehen soll. 
Ich hatte keine Lust zu fotografieren und generell kein Interesse daran, Posts zu veröffentlichen.
Das Tief habe ich zwar überwunden, aber so richtig zum Laufen habe ich den Blog auch nicht bekommen. Ich glaube, das demotiviert einen viel mehr, als man eigentlich zugeben möchte. Sicher, ich schreibe gern oder bearbeite Fotos, das ist mein Hobby. Aber wenn nichts zurückkommt, keine Reaktion, dann ist man sich nicht mehr sicher ob das alles übrhaupt Sinn macht.

Ich habe diesen Blog seit über 3 Jahren und die Themen und Posts gingen kreuz und quer.
Wenn ich auf die Mitglieder-Anzahl schaue, freue ich mich, dort eine hohe Zahl zu sehen. Aber wieviele von diesen Leuten lesen diesen Blog tatsächlich noch? Manche Accounts scheinen still gelegt zu sein und so ist die Zahl am Ende auch nicht aussagekräftig. 
Deshalb kann ich auch mit ruhigem Gewissen diesen Blog nach 3 Jahren schließen. 
Ich will nochmal von vorne beginnen, etwas geordneter und mit neuem Spaß.
Und wer das hier ließt und bisher Spaß mit mir hatte, kann mir gern > hierher < folgen.
Wahrscheinlich werde ich ein paar meiner Posts dorthin mitnehmen.

Von allen anderen möchte ich mich hiermit verabschieden.
Man liest sich!

Das ist doch alles Grütze!

Also Entengrütze!
Verstehste? Höhö.... höhöhöhö.... watn Wortspiel....
Wir waren im Frühjahr schon einmal hier spazieren *klick* und da sah das Wasser irgendwie einen Ticken besser aus.
Und apropos Enten... im letzten Bild sieht man sie, joa - im wahrsten Sinne Bahnen ziehen ^^

Schattenseiten

Ein paar Aufnahmen von abendlichen Spaziergängen mit laaaangen Schatten.
Ganz simpel und minimalistisch ^^

Beeren-Pudding-Tarte

Auch wenn ich gerne backe und fotografiere, bin ich doch absolut nicht der geborene Food-Blogger.
Niemals würde ich auf die Idee kommen, alle Sachen die ich backe und koche, hübsch zu arrangieren und aus allen Blickwinkeln zu fotografieren, bevor ich sie in mich hinein stopfe ^^ 
Die meisten Food-Blogger haben eine große Auswahl an Geschirr, Tischdecken, Servierplatten und teilweise selbstgebastelten Hinter- und Untergründen aus Holz.... Ich hab 'nen Tisch. Und die gleichen Teller, die ich bereits seit über 8 Jahren besitze. Obwohl. Seit dem Umzug hab ich noch 'nen zweiten Tisch. Im Wohnzimmer. Also kann ich zwischen hellem und dunklem Holz wählen, wenn ich meinen (überaus) hässlichen Teller darauf drapiere ^^
Deshalb möchte ich anmerken, dass ich stets bemüht war, als ich meine Tarte liebevoll fotografiert habe, um euch heute hier das Rezept vorzustellen. Immer im Hinterkopf behalten ;)


Zutaten für den Teig: 250 g Mehl // 125 g Butter // 50 g Zucker // 1 Prise Salz // 1 Ei
Zutaten für die Füllung: 1 Päckchen Vanille-Pudding zum Kochen // 400 ml Milch // 50 g Zucker // 2 Blatt Gelatine // 1 Päckchen Vanillezucker // 1 Becher Schmand
Fürs oben drauf: 150 g Beeren nach Wahl (meine Eltern haben mich mit Brombeeren überschüttet ^^)

Zu allererst muss ich gestehen, dass ich mit Mürbeteig auf Kriegsfuß stehe. Ich backe wirklich gern. Cheesecake, fluffige Kuchen mit dick Sahne oben drauf, aber ich kann keinen Mürbeteig. Deshalb sieht der Rand der Tarte auch etwas angefressen aus. Ich hab den Teig einfach nicht ordentlich verteilt bekommen. Ich bin für jeden Tipp dankbar ^^

1. Verknetet alle Teigzutaten miteinander. Erst mit dem Knethaken, dann mit der Hand.
2. Fettet eure Tarteform und kleidet sie mit dem Teig aus. 
3. Piekst mit der Gabel viele kleine Löcher in den Teig und stellt diesen für 1 Stunde kalt.
4. Ab mit der Form in den Ofen. 200°Grad für 25 Minuten. Sollte sich der Teig etwas wölben, kann man ihn nach dem Backen wieder platt drücken. (Blindbacken geht auch, aber ich hab keine Trockenerbsen)
5. Bringt 300 ml Milch in einem Topf zum Kochen.
6. Die restlichen 100 ml verrührt ihr mit dem Puddingpulver, Zucker und Vanillezucker und gebt das Ganze in die kochende Milch. Schön rühren, bis es dick wird. Danach runter von der Herdplatte und auskühlen lassen.
7. Weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein. Drückt sie aus und rührt sie in den abgekühlten Pudding. 
8. Hebt den Schmand unter und verteilt die Masse vorsichtig auf dem Tarteboden.
9. Ihr könnt die Beeren jetzt schon verteilen, aber dann sinken sie tief in die Puddingmasse ein. Wartet 15 Minuten, dann ist alles etwas fester geworden und ihr könnt die Beeren leicht eindrücken.
10. Da ich Brombeeren fies sauer finde, habe ich noch Puderzucker auf ihnen verteilt.
Fertig!
Das Original-Rezept findet ihr hier. 
Ich habe es aber mir aber ungewandelt und vereinfacht. Wer braucht schon Marzipan ^^

Da isse ja!

Ein paar Minuten warten und Ameisen abschütteln und zack - da war die Sonne ^^
Ich bin im Moment zu Hause und genieße es, dass mein Arbeitsprojekt abgeschlossen ist. In meinem Beruf tingelt man ja immer von einer Maßnahme zur nächsten und wandert zwischen den einzelnen Firmen hin und her. Die wenigen Urlaubstage, die da zusammen kommen, hängt man dann am Ende hinten dran, deshalb nehm ich diese Pause jetzt gerne an. Und gehe Abends auch nochmal ein bisschen spazieren, weil ich eben um halb 9 noch nicht halb tot auf der Couch lümmle :D

Wo ist die Sonne?

Ein ganz kleines bisschen kann man sie schon schimmern sehen oder?
Aber die volle Kanne Sonne gibt es dann erst im nächsten Post.
In der Nähe gibt es einen Spiel- und Sportplatz mit bunt bewachsener Wiese. Da wollte ich zum Sonnenuntergang noch einen kleinen Spaziergang machen. Und natürlich schiebt sich direkt eine Wolkenfront vor die Sonne als ich im hochgewachsenen Gras stehe und mir sofort die Ameisen über die Beine klettern.... Karma ^^

Am Wegesrand

Wir wohnen jetzt seit 6 Monaten in unserer neuen Wohnung. Ich habe immer noch keine Ahnung, wo in unserer Nähe ein Kino sein könnte, aber ich kenne schöne Fotoplätze. Man kann eben nicht alles haben ^^

Nach dem Regen

...gibt es trotzdem keine Sonne, sondern nur einen düsteren Wald mit jeder Menge Mücken *kratz, kratz*

Kaum gehen die Temperaturen nach oben...

...und ich gehe wieder regelmäßig arbeiten und schon ist der Blog wie ausgestorben.
Wie schaffen es nur andere Blogger trotz Job mehrmals in der Woche Posts zu verfassen? Oder trotz Arbeit und Kindern? 
Aber wenn ich nach Hause komme, bin ich platt. Da wird gekocht, essen für den nächsten Tag zurecht gemacht und dann sinnfrei auf der Couch gehangen, bis ich um 9 ins Bett krieche. Und wenn es dazu auch noch 30°+ sind, dann bin ich zu gar nichts mehr zu gebrauchen ^^
Aber jetzt sind die Temperaturen wieder Dana-freundlich, ich kann nachts meinen Akku aufladen und habe meine Tätigkeiten an der PS2 unterbrochen, um endlich mal wieder Fotos zu machen und den Blog aufzuwecken.
Hat geklappt ^^

Ostsee-Nachschlag

 Unser Ostsee-Ausflug ist ja schon wieder gefühlt eine Ewigkeit her und natürlich habe ich vergessen, meine liebsten Abend- und Sonnenuntergangsfotos aus Graal-Müritz mit euch zu teilen. 
Aber da ich dank Arbeiten gehen nicht mehr so viel Zeit zum Fotografieren habe und auch das Wetter bei uns nicht dazu einläd (das reinste Aprilwetter), fielen mir die Fotos doch tatsächlich wieder ein ^^

Katze müsste man sein

Die letzten 1,5 Wochen waren stressig. Sehr sogar. Familientechnisch lief es nicht so wie es sollte, dann hieß es am Mittwoch auf einmal, dass es ab Morgen mit der Arbeit weiter gehen würde. Am Mittwoch Abend erreichte mich eine Hiobsbotschaft, die mich nicht schlafen ließ und auch die Arbeit konnte mich nur bedingt ablenken. Am Freitag kam direkt der nächste Knaller und jetzt brauchte ich dringend ein Wochenende, um das Ganze zu verdauen und mich etwas zu erholen.

Aber Katzen.... Katzen haben immer Wochenende. Und auch keinen Ärger und Probleme, die ihnen aufs Gemüt schlagen.
Es wird nur den ganzen Tag gedöst...

Oder man versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen...

Upps, aber nicht erwischen lassen beim Pläne aushecken!

Man hängt entspannt und unfotogen in der Sonne rum...

Und lauert aufs nächste Fresschen.

So einen Tag hätte ich auch gern mal, dazwischen noch ein bisschen den Bauch gekrault bekommen und keinen Finger krumm machen damit das Fresschen auf meinen Teller gelangt ^^

Der erste richtige Sommerabend

Seit Donnerstag hat der Sommer auch in Berlin Einzug gehalten und gestern war es mir auch direkt wieder zu warm. Ja, ich quengel rum, dass es für die Jahreszeit viel zu kalt ist und sobald das Thermometer über 25°C klettert, ist es mir auch schon wieder zu warm. Ich steh dazu ^^
Deshalb konnte ich dat Männe dazu überreden noch am Abend mit mir einen kleinen Ausflug zu machen, wenn die Sonne nicht mehr gnadenlos vom Himmel strahlt. Nichtmal 5 Fahrminuten weg von uns beginnen schon große Kornfelder, die im Licht der untergehenden Sonne einfach traumhaft waren. Komischerweise kamen immer wieder Radfahrer oder Autos über den staubigen Feldweg, das hat etwas genervt. Wie soll man da schöne Fotos von gehemmten, unfotogenen Menschen machen? ^^