Changes

Gestern war mein Geburtstag.
Und mein letzter Arbeitstag für meine alte Firma.
Jetzt habe ich 4 Tage Urlaub, bevor ich bei einer neuen Firma beginne und den Winter überbrücke.
Meinen Abend hab ich mit meinem Männe bei einem Inder verbracht. 
Danach wollte ich mit ihm durch die Stadt flanieren.
Statt dessen habe ich eine halbe Stunde an der Spree gestanden mit der Angst, ich müsste mich jeden Moment übergeben....
In dem Zustand wollte ich nicht U-Bahn fahren, also sind wir nach Hause gelaufen. 1,5 Stunden lang. Und es war für mich der schönste Teil des ganzen Tages. Nur laufen und reden. Und gelegentlich für ein Foto stehen bleiben.
Ein wenig melancholisch bin ich schon. Und auch unruhig, wie ich mich in meinem neuen Job anstellen werde, ob ich Anschluss finde.
Tja, abwarten und Tee trinken, würde ich sagen.

The Sky was burning

Eigentlich haben wir nur einen kurzen Zwischenstop im Saturn am Alexanderplatz gemacht, bevor es zum Festival of Lights gehen sollte, als sich der Himmel in den schönsten Farben präsentierte. 
Also schnell die Kamera aus der Tasche gekramt und draufgehalten ^^

Lost Places Kreta Edition - Gournes

Unser letzter Urlaubstag hat uns mit Sack und Pack nach Gournes geführt, wo wir das CretAquarium besuchen wollten. Da wir ein wenig zu zeitig dran waren, sind wir vom Parkplatz in Richtung "Hafenpromenade" spaziert.
Tja, viel ist nicht mehr übrig von der Promenade. Ehemals war Gournes seit den 50er Jahren eine Basis der amerikanischen Luftwaffe, bis diese 1993 geschlossen wurde und somit ein Großteil der Soldaten und ihrer Familien Kreta wieder verlassen haben.
Schön ist leider anders. So runtergekommen und verwarlost und vor allem gestunken hat es dort, nicht zu glauben. Gern würde ich Fotos sehen, die die Promenade in ihrem alten Glanz zeigen. 
Männer mit Gel-Tolle und Frauen in Petticoats, die dort flanierten - das wäre doch was, oder?

Kreta - Tag 4

Für unseren letzten richtig kompletten Urlaubstag haben wir uns doch noch dazu entschieden, der Lasithi-Hochebene einen Besuch abzustatten. Erstmal mussten wir uns durch Serpentinen und Haarnadelkurven bis auf die Bergspitze kämpfen, bevor es dann wieder nach unten in den Talkessel ging.
Ja, hier gibt es keine Touri-Orte. Alles ist urig und kaum bewohnt. Der Blick über die Ebene war grandios. 
Wir haben einen kurzen Zwischenstopp am Ambélos-Pass eingelegt, an dem noch die Überreste alter venezianischer Windmühlen standen. 
Unser eigentliches Reiseziel war allerdings der Ort Psychro (geiler Name, oder?) von dem aus wir zu einer Tropfsteinhöhle aufgestiegen sind. In dieser Dikteon Andron soll der Sage nach Zeus geboren worden sein. Ich habe noch nie eine Tropfsteinhöhle gesehen, also habe ich den Aufstieg gewagt.
Man hätte auch für 10€ einen Esel mieten können ^^
Man durfte in der Höhle kein Blitzlicht benutzen (was gepflegt ignoriert wurde - "NO FLASH PLEASE! hallte da einmal pro Minute durch die Höhle), deshalb sind die Fotos etwas verwackelt.
Es war so angenehm kühl dort, am liebsten wäre ich bis zum Sonnenuntergang geblieben ^^
Aber irgendwann mussten wir eben doch wieder raus in die Hitze und wieder nach unten klettern.
Für eine kleine Stärkung haben wir noch einmal am Windmühlen-Pass Halt gemacht. Bei dem Ausblick schmeckt es gleich doppelt so gut.
Aber unser eigentliches Ziel für den restlichen Nachmittag war der Pool. Ausgerüstet mit einem guten Buch haben wir es uns ein paar Stunden gut gehen lassen, bevor wir mit dem Packen beginnen mussten.

Marzahn ohne Hochhäuser

Marzahn gehört nicht zu meinen favorisierten Berliner Stadtbezirken, aber zur Zeit arbeite ich des Öfteren dort. Das Gelände der Gärten der Welt wird für die 2017 statt findende IGA erweitert und wir untersuchen das Gelände dort.
Und da die Hochhäuser Marzahns im Westen stehen, versperren sie nicht die Blick auf traumhafte Sonnenaufgänge.