Weihnachtsgrüsse aus der Küche - Orangenmacarons

Ola, da bin ich wieder!
Mein letztes Backexperiment mit Macarons ist inzwischen ein gutes Jahr her. Ich habe letztes Jahr zu Weihnachten extra eine Silikon-Backmatte geschenkt bekommen, damit die Macarons auch schön gleichmäßig werden. Aber die Dinger sind einfach nicht gut geworden -.- Danach hatte ich keine Lust mehr, weils ja doch ein ziemlicher Aufwand und das Risiko recht groß ist, das was schief geht.

ABER! dieses Jahr zum Geburtstag hab ich so ein super Mehl- und Puderzuckersieb aus Metall bekommen. Son Ding, wo ein Griff dran ist und dann siebt das alles schick durch. Wisst ihr, was ich meine? ^^
Und damit hat man die Puderzucker-Mandel-Mischung ganz schnell zu einem feinen Pulver gesiebt.

Für die Orangenmacarons braucht ihr:
67 g Eiweiß (von 2 Eiern) // 94 g Mandelmehl // 132 g Puderzucker // 20 g Zucker // 1 Prise Salz // Lebensmittelfarbe in Pulverform
Ich habe insgesamt 22 Stück rausbekommen

1. Das Mandelmehl und den Puderzucker fein sieben
2. Das zimmerwarme Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen
3. Die Lebensmittelfarbe ins Eiweiß geben
4. Die Mandel-Zucker-Mischung vorsichtig unterheben
5. Alles in eine Spritztüte füllen und Kreise (4-5 cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen
6. Das Blech ein paar Mal kräftig auf die Arbeitsfläche schlagen, damit die Luft aus den Macarons entweicht
7. Alles 20 - 40 Minuten stehen lassen, damit sich eine feste Haut bilden kann (einfach mal drauf datschen und überprüfen)
8. Das Blech in den vorgeheizten Backofen schieben - 140°C für 15 Minuten
9. Die Macarons rausnehmen und abkühlen lassen, sonst lassen die sich nicht ordentlich vom Backpapier lösen


Für die Füllung wollte ich erst die typische Butter-Puderzucker-Frischkäse-Variante mit Orangenaroma nehmen, habe mich dann aber für eine fruchtigere Variante entschieden.

Ihr braucht:
125 ml Saft (muss kein frisch gepresster sein) // 1 Tütchen Orangenaroma // 30 g Zucker // 15 g Speisestärke // 40 g Butter

1. Erwärmt den Saft in einem kleinen Topf
2. Gebt das Orangenaroma, den Zucker und die Stärke dazu und kocht alles auf
3. Sobald die Masse eingedickt ist, nehmt ihr sie vom Herd und rührt die Butter unter
4. Lasst alles ordentlich abkühlen
5. Füllt am besten alles wieder in eine Spritztüte und verteilt die Füllung auf den Macarons

Fertisch!

Enjoy the Ride

Wir oft habe ich mir vorgenommen, diesen Ort einmal zu besuchen?
Nicht, weil ich mit dem Spreepark Erinnerungen aus meiner Kindheit verbinde, immerhin war ich nie dort, sondern weil ich diesen verlassenen Freizeitpark mit eigenen Augen sehen wollte?
Die Idee, bei einer Führung durch den Park dabei zu sein, kam sicher schon vor 2 Jahren auf. 
Jetzt ist das Gelände verkauft. Ein Teil der Attraktionen ist im Sommer abgebrannt.
In den Park kommt man nicht mehr. 
Außer jetzt... an den Wochenenden im Dezember fand hier ein Weihnachtsmarkt statt. Nur ein sehr kleiner Teil des Parks war dabei begehbar und ich konnte sehnsüchtige Blicke durch die Absperrgitter werfen. Und die Kamera so an den Zaun halten, dass keine Metallstäbe das Bild stören.
Keine elegante Lösung, aber ich war endlich mal da.

Take a Look - Our new Home

Haha, ich hab es angekündigt und direkt durchgehalten - es ist so still hier geworden wie befürchtet.
Aber neben der Arbeit, Einkaufen, meine wenigen sozialen Kontakte pflegen (ja, das schleift zB auch schon) und Hausarbeit hat sich jetzt noch das Packen gesellt. Schon ein paar Mal hieß es nach der Arbeit noch Kisten und Ikea-Tüten voll Bücher die Treppen runterschleppen und rüber in die neue Wohnung fahren.
Diese habe ich vor 2 Wochen endlich zum ersten Mal selbst gesehen. Ich war damals zur Besichtigung nicht bei und kannte sie nur von schlechten Handybildern und dem Grundriss, den ich recht schnell eingerichtet hatte.
Letztes Wochenende haben wir dann den groß geplanten Ikea-Einkauf erledigt. Immerhin habe ich die letzten 8 Jahre in einer Studentenwohnung gehaust und auf einer Couch geschlafen. Nicht falsch verstehen, ich liebe meine große lila Couch, aber es wurde endlich Zeit für ein richtiges Bett. Und ein richtiges Schlafzimmer.
Und gestern dann stand das Aufbauen an. Und das Streichen. Das weiße, an den Wänden doch recht dreckige Wohnzimmer ist fliederfarbend geworden. Nie hätte ich mir erträumt in einem lila Zimmer zu wohnen. Aber mein Mann hat die Farbe sogar vorgeschlagen.
Einen Umzugstermin haben wir noch nicht, wahrscheinlich prügeln wir das im Dezember jetzt nicht mehr durch. Wir haben noch nicht alle Möbel aufgebaut und versuchen auch so gut es geht, all unsere Sachen aus der Wohnung zu schaffen, damit das Umzugsunternehmen nur noch unsere alten Möbel nach unten tragen muss.
Und nach dem Textschwall kommen die ersten Impressionen der Wohnung ^^

Das Wohnzimmer vor dem Streichen
Die ersten Möbel im Wohnzimmer und lila Wände! ♥
Der Flur war schon grün gestrichen, wir lassen ihn auch so.
In die Ecke kommt der Esstisch, direkt gegenüber von der Küche
Die kleine aber feine Küche. Platz für einen Geschirrspüler gibt es auch. Ausdrücklicher Wunsch vom Männe!
Ein Bad mit Wanne! Endlich kann ich da nur sagen.... Ich hasse duschen, da frier ich immer so -.-
Und das Schlafzimmer mit kleiner Arbeitsecke am Fenster für mich und einem Bett, das dank Matraze monströs aussieht ^^

Zukunftsplanend haben wir eine 3-Zimmer-Wohnung gemietet. Das dritte Zimmer dient allerdings als Abstellraum für all die Sachen, die wir bisher so in die Wohnung geschleppt haben und ist nicht vorzeigewürdig ;)

Lost Places Kreta Edition - Heraklion

Lost Place ist hier vielleicht etwas übertrieben. Es war einfach eine Ruine mitten zwischen Häusern. Die ebenfalls schon dezent ruinös wirkten.
Sobald man sich in der Hauptstadt Kretas von den Touristenzentren entfernt hat und in einer kleinen Seitenstraße gelandet ist, war dort halt alles so... alt, kaputt, einfach nicht schön.
Aber dass diese Stadt nicht mein Favorit ist, habe ich ja schonmal erwähnt. ^^

Übrigens haben sich in unsere Wohnung die ersten Bananenkisten und ein Mietvertrag verirrt.
Wir können also endlich, endlich aus- und umziehen. 
Die Wohnung ist traumhaft schön und wenn ich nicht nur verschwommene Handyfotos von ihr hätte, dann hätte ich hier schon längst damit geprahlt :D
Aber sobald ich kann, werde ich ordentliche Bilder machen und dann wird es sicher auch ein Vorher-Nachher-Projekt geben.

Changes

Gestern war mein Geburtstag.
Und mein letzter Arbeitstag für meine alte Firma.
Jetzt habe ich 4 Tage Urlaub, bevor ich bei einer neuen Firma beginne und den Winter überbrücke.
Meinen Abend hab ich mit meinem Männe bei einem Inder verbracht. 
Danach wollte ich mit ihm durch die Stadt flanieren.
Statt dessen habe ich eine halbe Stunde an der Spree gestanden mit der Angst, ich müsste mich jeden Moment übergeben....
In dem Zustand wollte ich nicht U-Bahn fahren, also sind wir nach Hause gelaufen. 1,5 Stunden lang. Und es war für mich der schönste Teil des ganzen Tages. Nur laufen und reden. Und gelegentlich für ein Foto stehen bleiben.
Ein wenig melancholisch bin ich schon. Und auch unruhig, wie ich mich in meinem neuen Job anstellen werde, ob ich Anschluss finde.
Tja, abwarten und Tee trinken, würde ich sagen.

The Sky was burning

Eigentlich haben wir nur einen kurzen Zwischenstop im Saturn am Alexanderplatz gemacht, bevor es zum Festival of Lights gehen sollte, als sich der Himmel in den schönsten Farben präsentierte. 
Also schnell die Kamera aus der Tasche gekramt und draufgehalten ^^

Lost Places Kreta Edition - Gournes

Unser letzter Urlaubstag hat uns mit Sack und Pack nach Gournes geführt, wo wir das CretAquarium besuchen wollten. Da wir ein wenig zu zeitig dran waren, sind wir vom Parkplatz in Richtung "Hafenpromenade" spaziert.
Tja, viel ist nicht mehr übrig von der Promenade. Ehemals war Gournes seit den 50er Jahren eine Basis der amerikanischen Luftwaffe, bis diese 1993 geschlossen wurde und somit ein Großteil der Soldaten und ihrer Familien Kreta wieder verlassen haben.
Schön ist leider anders. So runtergekommen und verwarlost und vor allem gestunken hat es dort, nicht zu glauben. Gern würde ich Fotos sehen, die die Promenade in ihrem alten Glanz zeigen. 
Männer mit Gel-Tolle und Frauen in Petticoats, die dort flanierten - das wäre doch was, oder?