In weihnachtlichem Grün - Pistazien-Macarons

Plätzchen backen war noch nie meine Stärke, das Feld überlasse ich meiner Mutti. 
Aber ich wollte auch eine Kleinigkeit zu Weihnachten mitbringen und da ich im Moment ja eh von Macarons besessen bin, habe ich mich an einer Pistazienvariante versucht. Und es hat geklappt!

Für 20 relativ große Macarons habe ich folgende Zutaten benutzt:
2 Eiweiß (68 g) // 50 g gehackte Pistazien // 35 g gehackte Mandeln // 142 g Puderzucker // 18 g weißer Zucker // ein wenig grüne Lebensmittelfarbe in Pulverform

Die Pistazien musste ich erstmal von ihrer Schale befreien und dann auch noch pulverisieren...
Tja, mein Stabmixer hat irgendwann angefangen, aus den Kernen eine Paste zu machen, also musste mein Männe die mit nem Löffen zerreiben >.<
Nun zum Backprozess:
In mühseliger Arbeit siebt ihr den Puderzucker, die Mandeln und Pistazien (das dauert!)
Dann schlagt ihr das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker steif.
Wenn die Masse fest wird, gebt ihr die Lebensmittelfarbe dazu.
Nun hebt ihr die festen Zutaten unter den Eischnee. Am besten macht ihr das Portionsweise.

Füllt nun den Teig in einen Spritzbeutel und setzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech 2 - 3 cm große Kleckse.
Lasst diese für mindestens 20 Minuten ruhen, damit die Oberfläche der Macarons fest werden kann.
Dann backt ihr die Kleckse bei 130°C für 15 Minuten.
Gefüllt habe ich meine Macarons mit einer Ganache aus weißer Schokolade und den restlichen, relativ grob gehackten Pistazien. Und weil die Masse an sich eh schon fragwürdig aussah, hab ich die auch gleich noch grün eingefärbt ^^

Ihr braucht:
25 ml Sahne // 50 g weiße Schokolade // 50 g Pistazien

Erwämt in einem Wasserbad Sahne und die Schokolade.
Verrührt alles zu einer homogenen Masse und gebt die Pistazien dazu.
Stellt das Ganze in den Kühlschrank bis es fest ist.
  Sie sind wirklich lecker geworden. Und das hierfür geröstete und gesalzene Pistazien benutzt werden, stört kein bisschen.

Viel Spaß beim Nachbacken!
 
Bis demnächst!

I see Fire

Now I see fire, inside the mountain.
I see fire, burning the trees.
And I see fire, hollowing souls.
I see fire, blood in the breeze.
And I hope that you'll remember me.

 Man mag es kaum glauben, aber endlich habe ich nach 2 Wochen Warten meinen heiß ersehnten Sonnenaufgang bekommen!
Ich habe auch nur eine 3/4 Stunde am See verbracht und 100 Fotos geschossen ^^
Ich war übrigens nicht die einzige mit einer Kamera dort. Und viele Leute auf Fahrrädern, ob nun auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit haben angehalten, um sich das Spektakel am Himmel anzusehen.
Bearbeitet habe ich an den Fotos nichts. Die Farben sind also die Originalen.
Mehr gibts gar nicht zu sagen... genießt die Bilder =)
Bis demnächst!

Cäpt'n, kein Land in Sicht!

So langsam gehen unsere ganzen Baustellen in den Winterschlaf.
Und weil wir nicht immer den gleichen Leuten auf die Finger starren wollen, machen wir immer ein paar ausgedehnte Spaziergänge durch die Stadt. Mal entlang der Stadtmauer oder runter zum See.
Da haben wir uns an einem Bauzaun vorbeigeschlängelt an dem ein Schild mit "Zutritt nur für autorisierte Personen" hing. Wäre ich alleine gewesen, hätte ich mich nicht getraut. Aber meine Kollegin hat sich da nicht beeindrucken lassen :D
Kein Vergleich zu meinem geliebten Pavillion oder? Der Teil des Sees scheint in Vergessenheit geraten zu sein...
Bis demnächst!

Das Ende der Welt

Joa mei, da ist er ja schon wieder. Dieser Pavillion musste inzwischen ja schon des Öfteren als Fotomotiv herhalten ^^
Tja, aus meiner Jagd nach dem perfekten Sonnenaufgang ist auch immer noch nichts geworden. Ich hab die Sonne die letzten Tage nicht zu Gesicht bekommen. Ihr?

Und das ist übrigens nicht mein Arbeitsplatz. Zu meinem letzten Post kam die Reaktion, an was für einem idyllischen Platz ich denn arbeiten würde. 
Dööööt, da zumindest nicht.
Der See, der mir sooft als Motiv dient, liegt ungefähr 4-5 Minuten von meinen Arbeitsstellen entfernt.
Den Großteil meines Tages verbringe ich nämlich auf Baustellen. Yeah, Bauarbeiter, Bagger, Radlader. Ne Menge Lärm und nicht immer viel Niveau, so sieht mein Arbeitsalltag aus. 
Mit meiner schicken und formschönen Warnweste streife ich durch die Stadt und begutachte jeden einzelnen Graben, der ausgehoben wird. Meistens bekomme ich nur Kabel und Rohre zu sehen. Aber gelegentlich erkennt man auch ein paar nette Schichten. Und dann kommen wir, die Archäologen zum Einsatz: Kratze und Handfeger auspacken, alles schick putzen, Foto drauf hauen und alles zeichnen.
Und da ich im Moment sogar die Grabungsleitung habe, kommt zusätzlich noch eine Menge Computerarbeit auf mich zu. 
Aber es macht Spaß. Es ist im Moment recht kalt und die meiste Zeit regnerisch, aber ich finde meinen Job super. 
"Guten Tag. Ich bin hier die Archäologin." Wer kann das schon von sich behaupten? ^^
Bis demnächst!

Kinnas, es wird Winter!

Zur Zeit muss ich mit dem Zug zur Arbeit fahren und bin deshalb locker eine halbe Stunde früher da als sonst. Leider, der Zug fährt halt nur einmal pro Stunde.
Auf jeden Fall hab ich grad meine erste Runde gemacht und mal alle Bauarbeiter gegrüßt, da fällt mir der Sonnenaufgang hinter mir auf. Lange, warme Strahlen haben sich zwischen den Häusern entlang getastet.
Tja, ab zum Container, Kamera geholt und ab zum See.
Ich hätte 15 Minuten früher da sein sollen, dann wären die Farben wahrscheinlich noch schöner geworden.
Das habe ich mir für heute zB vorgenommen... und was is? Nebel is!
Die Fotos gibts dann im Laufe der Woche ^^
Bis demnächst!

Der Kontinent des Nebels

Vor gar nicht allzu langer Weile gab es wunderbar dicken Nebel in Neuruppin, also Kamera genommen und fotografiert.
Und irgendwie hat mich der Nebel an Final Fantasy 9 erinnert. Kennt das jemand? 
Da hält man sich die ersten Spielstunden auf dem Kontinet des Nebels auf und wird dabei von einer schönen Melodie begleitet.

 

 Ich habe mich jedes Mal darauf gefreut, aus diesem verdammten verwunschenen Wald rauszukommen und zum ersten Mal dieses Musikstück zu hören =)
Bis demnächst!

Zuckerschock mit Macarons

Ich habe es gewagt. Nach vielen vielen Monaten und ebenso vielen gelesenen Rezepten habe ich mich zum ersten Mal an Macarons gewagt. Am Rezept habe ich mich an diesem von Sonnensofie orientiert, habe aber die Zutaten ein wenig umgerechnet, da ich ein wenig mehr Eiweiß hatte.

Für 12 Macarons benötigt ihr:

70 g Eiweiß // 45 g Zucker // 110 g Puderzucker // 70 g Mehl // 1,5 TL Kakaopulver

Zuerst schlagt ihr das Eiweiß steif. Sobald es weiß wird, gebt ihr den Zucker mit dazu.
In einer Schüssel mischt ihr Puderzucker, Mehl und das Kakaopulver.
Das Ganze siebt ihr über das Eiweiß und hebt das Gemisch vorsichtig unter.
Mit einem Spritzbeutel (ich hab einen Gefrierbeutel benutzt, das klebrige Zeug wollte ich nicht auswaschen müssen) setzt ihr 3 - 4 cm große Kleckse auf ein Backblech. 
Die Macarons gehen nur ein wenig auseinander, ihr müsst also keinen allzu großen Abstand einhalten. 
Das Ganze lasst ihr dann 30 Minuten stehen, damit der Teig ein wenig fester werden kann.
Wenn die Zeit rum ist, könnt ihr das Blech in den Ofen schieben. 
12 bis 15 Minuten bei 150° reichen aus.
Lasst das Gebäck erst einmal auskühlen und kümmert euch um die Füllung.
Am einfachsten wäre Nutella oder eine Kakao-Frischkäse-Füllung.
Ich habe mich aber für die dritte Variante "Dulce de Leche" entschieden. 
Erinnert sich jemand an mein Desaster mit dem Banoffee-Pie?
Diesmal habe ich 2 Dosen gezuckerte Kondensmilch besorgt und die knapp 2 Stunden kochen lassen und siehe da, ich habe wunderbar süßes, klebriges Milchkaramell geschaffen ^^
Jetzt schmiert ihr eure Füllung auf einen Macaron und setzt den zweiten oben drauf.
Noch ein wenig Kakaopulver drüber gehustet und fertig!
Viel Spaß beim Ausprobieren und bis demnächst!

Henriette, Goldne Kette!

Man, was hatte ich heute Lust auf Fotografieren. Und da grad ein paar Minuten rumgammeln angesagt war auf Arbeit, habe ich mir mal schnell die Kamera geschnappt und bin durch den nahe gelegenen "Park" gestrichen. In der Nacht war es sehr feucht und den ganzen Morgen über neblig, deshalb waren die Bäume voll mit Wassertropfen. 
Beim näheren betrachten habe ich kleine Spinnfäden entdeckt, an denen die Wassertropfen wie kleine Perlen hingen. Versucht mal dem Autofokus klar zu machen, dass er auf diese dünnne Dinger scharf stellen soll. Da war dann doch der manuelle Fokus von Nöten.
Ich hoffe die Bilder gefallen euch.
Bis demnächst!